Heuwehrgerät im Einsatz

Am 9. Mai wurden die Feuerwehr Vomp mit der Feuerwehr Schwaz zum Einsatzstichwort „Brand Bauernhof“ alarmiert. Am Einsatzort begann ein Heustock in einer Tenne zu rauchen und wurde warm. Aufgrund dieser Lage machten wir uns kurz nach der Alarmierung mit unserem Heuwehrgerät auf dem Weg zum Einsatzgeschehen.

Bei einem Einsatz mit dem Heuerwehrgerät wird folgenderweise vorgegangen: Zuerst wird durch Temperaturmessungen der Hitzeherd festgestellt. Bei einer Temperatur über 70°C wird mit einem kombinierten Saug- und Belüftungsgebläse über Rohrsonden die Heißluft im Heustock abgesaugt. Nach Absinken auf 50°C wird in umgekehrtem Vorgang Frischluft in den Heustock geblasen. Wenn die Temperatur über 95°C ansteigt und kein Absenken der Temperatur mehr möglich ist, wird der Heustock mit Wasser geflutet und anschließend abgetragen.

Wichtige Temperaturen eines Heustockes: 

30° – 45°Cnormale, unbedenkliche Temperatur eines Heustocks
45° – 60°Cbedenkliche Temperatur, Kontrollmessungen vermehrt durchführen
60° – 70°CBrandgefahr. Feuerwehr alarmieren!
ab 70°Cakute Brandgefahr
Bei diesem Einsatz wurden Höchsttemperaturen von 60°C gemessen. Da keine akute Brandgefahr bestand und es die Gegebenheiten zuließen, entschied man sich in diesem Fall für ein kontrolliertes Abtragen des Heustockes.

Nachbarschaftshilfe: Brand MFH Schwaz

Am frühen Morgen des 24. März heulten aufgrund eines Brandes in einem Mehrfamilienhaus in Schwaz mehrere Sirenen auf. Dazu zählten auch die Sirenen der Feuerwehr Vomp. Gegen 6:00 Uhr rückten wir mit 6 Fahrzeugen und 4 Atemschutztrupps Richtung Schwaz aus. Ein Teil der angerückten Mannschaft fuhr direkt zum Einsatzort und unterstützte die Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten. Der andere Teil stellte die Wachbesetzung der Feuerwehr Schwaz her. Das Dachgeschoss des betroffenen Objektes brannte komplett aus und zwei Gebäude wurden evakuiert. Laut dem Roten Kreuz wurde niemand ernsthaft verletzt. Am späteren Vormittag galt der Einsatz für die Feuerwehr Vomp als beendet.

Großbrand in der Schwazer Innenstadt – Freiwillige Feuerwehr Schwaz

Kinder in Kapelle eingeschlossen

Gegen 16:00 Uhr wurden wir am 21. März zum Einsatzstichwort „Eingeschlossene Person“ im Ortsteil Fiecht alarmiert. Am Einsatzort sperrten sich zwei Kinder im Alter von 3 und 5 Jahren in einer Kapelle ein. Da die Kinder ruhig reagierten und keine Gefahr in Verzug bestand, öffneten wir die Türe gewaltfrei und übergaben diese wieder an ihre Mutter. Im Anschluss rückten wir wieder in das Gerätehaus ein.

Brand EFH

Kurz nach dem wöchentlichen Probealarm heulten am Samstag den 13. Jänner die Sirenen der Feuerwehr Vomp noch einmal auf. Grund dafür war das Einsatzstichwort „Brand Einfamilienhaus Kochstelle“. An der Einsatzstelle begann ein Topf mit Speiseöle zu brennen. Eine anwesende Person bemerkte das Brandgeschehen und brachte den brennenden Topf umgehend aus dem Haus. Dadurch ging der Einsatz glimpflich aus. Die Person zog sich leichte Verbrennungen an den Händen zu und wurde vom Rettungsdienst betreut. Wir kontrollierten die betroffenen Bereiche mithilfe der Wärmebildkamera und übergaben im Anschluss die Einsatzstelle der Exekutive.

Sucheinsatz

Am Abend des 11. Dezembers wurde die Feuerwehr Vomp durch die Polizei zu einem Sucheinsatz einer abgängigen Person im Bereich Pirchat/Altmahd alarmiert. Nach einer Lagebesprechung im Gerätehaus suchten mehrere Trupps das Suchgebiet geordnet ab. Die Feuerwehr Vomperbach und die Polizei sowie auch die Polizeihundestaffel und die Rettung unterstützten uns dabei. Gegen Mitternacht konnte die Person wohlauf gefunden werden. Im Anschluss rückten wir wieder in das Gerätehaus ein.

Zusätzlich arbeiteten wir in den letzten Tagen einen Brandmeldealarm und zwei Brandwachen ab.

Heizungsbrand und Brandwache

Am 31. Oktober heulten gegen 17:00 Uhr die Sirenen der Feuerwehr Vomp auf. Grund dafür war ein gemeldeter Heizungsbrand im Ortsgebiet Feldweg. Am Einsatzort wurde eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen. Nach mehreren Kontrollen mit der Wärmebildkamera konnte kein Brand gefunden werden. In der Zwischenzeit wurde das Gebäude druckbelüftet, um die verrauchte Umgebungsluft zu entfernen. Die Rauchentwicklung ist wahrscheinlich auf einen Defekt der Heizungsanlage zurückzuführen.

Am selben Tag übernahmen wir die Brandsicherheitswache bei der Nacht der tausend Lichter. Wir sorgten im Verlauf der Veranstaltung für die Sicherheit der Personen und löschten anschließend die am Weg aufgestellten Fackeln.

Einsätze der vergangenen Tage

Zwei einsatzreiche Wochen gehen zu Ende. Insgesamt rückten wir zu fünf Einsätzen aus.

Viermal schlugen Brandmeldeanlagen in diversen Betrieben in Vomp Alarm, die sich alle als Fehl- bzw. Täuschungsalarm entpuppten und am 27. Oktober rückten wir am Autobahnparkplatz Vomp zu einem aufgerissenen Treibstofftank eines LKWs aus. Vor Ort fingen wir den ausgetretenen Diesel so gut wie möglich auf, verhinderten dass weiterer Treibstoff in die Kanalisation gelingt und reinigten die Fahrbahn von der Autobahn bis zum Parkplatz mit Ölbindemittel. Die Executive und die Straßenmeisterei übernahmen im Anschluss die Einsatzstelle. Im Einsatz stand die FF Vomp und die FF Schwaz.

Hochwasser, LKW-Brand

Ein einsatzreicher Tag ging am 28. August zu Ende.

Angefangen in der Früh um 6:15 Uhr als die Sirenen in Vomp aufheulten. Bei einer LKW-Tankstelle im Gebewerbegebiet wurde ein LKW-Brand gemeldet. Innerhalb kürzester Zeit rückten die Feuerwehren Vomp und Schwaz zum Einsatz aus. Vor Ort stellte sich die Lage glimpflich dar. Ein Reifen eines LKWs fing Feuer, welches mithilfe des Schnellangriffrohres rasch gelöscht werden konnte. Nach der Kontrolle mit der Wärmebildkamera rückten alle Fahrzeuge außer unser TLF 2000 (TANK 2) in das Gerätehaus ein. Für unseren TANK 2 galt es im Anschluss einen überschwemmten Parkplatz abzupumpen.

Am Nachmittag wurde die Feuerwehr Vomp dann wieder mit Pager und Sirene alarmiert. Grund dafür war das andauernd steigende Wasser im Inn. In unserem Gerätehaus wurde eine Lageführung für Überschwemmungen in Vomp aufgebaut und Sandsäcke für Vomp und umliegende Gemeinden/Städte gefüllt. Insgesamt wurden 90 Tonnen Sand in Säcke bereitgestellt. Wir bauten auch vor allem im Ortsteil Altmahd mehrere Absperrungen mit Sandsäcke und Schaltafeln auf, damit das Hochwasser in keine Häuser eintreten konnte. Die betroffenen Häuser wurden laufend kontrolliert, bis der Wasserstand vom Inn wieder gesunken ist. In den späten Abendstunden konnte der Einsatz beendet werden. Ein Dank gilt der Feuerwehr Stans, der Feuerwehr Weerberg, der Feuerwehr Tyrolit und der Grubenwehr Schwaz für die Unterstützung beim Füllen der Sandsäcke.

Zusätzlich arbeiteten wir am 26. August zwei Sturmschäden und am 29. August einen Brandmeldealarm ab.

Einsatzgeschehen der letzten Wochen

In den zwei Wochen wurde die Feuerwehr Vomp zu 5 Einsätzen alarmiert.

Angefangen am 29. Juli gegen 18:30 Uhr mit einer Ölspur, die vom Gewerbegebiet bis auf die Autobahn A12 reichte. Durch das Absperren und Absichern der verschmutzten Bereiche (unteranderem Autobahnauffahrt Schwaz Richtung Innsbruck) konnte der ausgelaufene Treibstoff gebunden werden. Zur späteren Abendzeit wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Zusätzlich schlugen die letzten Tage vier Brandmeldeanlagen Alarm. Alle Vier stellten sich nach den Kontrollen des Einsatzleiters als Fehl- bzw. Täuschungsalarme heraus.

Unwetterschäden und angebrannte Speisen

Das Unwetter am 18. Juli gegen 15:30 Uhr hinterließ auch in Vomp seine Spuren. Vor allem mussten blockierte Straßen von Bäumen und Ästen befreit werden. Am Gaisberg galt es zusätzlich noch ein loses Blechdach von einem Haus herunter zu heben. Mithilfe eines Ladekranes eines LKWs konnte dies erledigt werden.

Eine Woche davor am 11. Juli heulten gegen späteren Nachmittag die Sirenen unserer Feuerwehr auf. Grund dafür war das Alarmierungsstichwort „Brand MFH Stockwerk“. Am Einsatzort konnte Rauchentwicklung in einer Wohnung und im Treppenhaus festgestellt werden und unverzüglich machte sich der Atemschutztrupp auf dem Weg zur Erkundung. Die Ursache stand schnell fest. Angebrannte Speisen sorgten für die Verrauchung der Bereiche. Wir machten das Gebäude rauchfrei und nach anschließender Kontrolle rückten wir wieder in das Gerätehaus ein.

Verkehrsunfall, Brand EFH, …

Innerhalb der letzten 6 Tage konnten wir 4 weitere Einsätze abarbeiten.

Angefangen am 13. Juni gegen späteren Nachmittag mit einem Verkehrsunfall. Es kam zur Kollision von zwei PKWs im Dorfzentrum auf der L222 und dabei wurde ein Lenker unbestimmten Grades verletzt. Dieser wurde von der Rettung versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Wir wurden von der Exekutive nachgefordert, um die Fahrbahn zu reinigen und den Brandschutz herzustellen. Gegen 18:00 Uhr galt der Einsatz als abgeschlossen.

Die nächsten Tage konnten zwei weitere Ölspuren gebunden werden. Zuerst verlor ein Bus im Bereich der Volksschule Öl und am nächsten Abend galt es nach einem Motorradunfall Treibstoff auf der Straße zu binden.

Zuletzt rückten wir am 19. Juni kurz vor Mittag zum Einsatzstichwort „Brand EFH Heizung“ aus. In einer Wohnung kam es durch einen Heizofen aus unbekannter Ursache zu einer verdächtigen Rauchentwicklung. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte kein Brandgeschehen festgestellt werden und auch die anschließende Kontrolle verlief negativ auf versteckte Brände. Wir machten die Wohnung rauchfrei und stellten darauf die Einsatzbereitschaft wieder her. Die Bewohnerin klagte über Atembeschwerden und wurde zur Kontrolle vom Rettungsdienst in das Krankenhaus gebracht.

Brand Personenzug Tunnel

Am gestrigen Abend gegen 21:00 kam es im Bahntunnel der Unterinntaltrasse auf Höhe Fritzens zu einem Brand auf einem mitgeführten Autotransporters eines Zuges. Über 400 Feuerwehrmitglieder von 20 Feuerwehren rückten zu diesem Einsatz aus. Auch wir machten uns mit 6 Fahrzeugen auf dem Weg zum Einsatzort. Für uns galt, Feuerwehrkameraden mit Ausbildung von Langzeitatemschutzgeräten (SSG) zum Einsatz zu bringen und die Atemschutztrupps und Mannschaften auf Bereitschaft zu stellen. Gegen Mitternacht konnte für die Feuerwehr Vomp der Einsatz beendet werden. Insgesamt waren rund 700 Einsatzkräfte vor Ort. Alle 151 im Zug befindlichen Personen konnten wohlauf gerettet werden. 33 Personen wurden leicht verletzt zur weiteren Abklärung in umliegende Krankenhäuser transportiert.

33 Personen bei Brand in Bahntunnel verletzt – Tirol.ORF.at

„Es sind trotzdem alle ruhig geblieben“: So lief der Einsatz im Terfener Tunnel / Tiroler Tageszeitung – Aktuelle Nachrichten auf tt.com